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Eine Kontrolle zeigt Fortschritte in der Strahlenschutz-Ausbildung auf

Sieben Jahre nach Einführung der obligatorischen Fortbildung im Strahlenschutz zieht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine erste positive Bilanz.

Zwischen 2023 und 2024 wurden in der Schweiz rund 2000 Betriebe kontrolliert, die ionisierende Strahlung verwenden, darunter 156 veterinärmedizinische Betriebe. Ziel der Kontrollen war es, die konkrete Umsetzung der Aus- und Fortbildungspflicht im Strahlenschutz zu beurteilen und die Betriebe gleichzeitig bei der Einhaltung der entsprechenden Vorschriften zu unterstützen.

Die Kontrolle hat das Bewusstsein der Betriebe geschärft und mehrere Verbesserungsansätze aufgezeigt. Das in allen kontrollierten Bereichen sichtbare Engagement für die Fortbildung bildet eine solide Grundlage, um die Strahlenschutzkultur nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu stärken und praxisnäher zu gestalten. Künftige Massnahmen sollten sich auf die Behebung der festgestellten Schwachpunkte konzentrieren.

Als nächster Schritt sollen auf der Website des BAG ergänzende Informationen bereitgestellt werden, um die Betriebe bei der Umsetzung der Anforderungen gezielt zu unterstützen. Zudem erwägt das BAG, mit Hilfe des Radiation Portal Switzerland (RPS) vor dem Ende jeder Fünfjahresperiode Erinnerungsschreiben zur Fortbildungspflicht an die Betriebe zu versenden.