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Weidewirtschaft zwischen Tradition und Nachhaltigkeit

2026 ist das Internationale Jahr der Weidelandschaften und der Hirten. Diese leisten einen zentralen Beitrag zu Ernährungssicherheit, Klimaresilienz und kultureller Vielfalt

In Afrika bedecken Trockengebiete mit geringen Niederschlägen und hohen Temperaturen fast 60 Prozent der Landfläche. Diese Regionen, die für den Ackerbau oft ungeeignet sind, bilden seit Jahrhunderten die Grundlage eines bewährten Systems: der mobilen Weidewirtschaft. Hirtennomaden ziehen mit Rindern, Schafen, Ziegen, Dromedaren oder Eseln von Weideplatz zu Weideplatz, stets auf der Suche nach natürlichem Futter und Wasser. Mobilität ist dabei keine Notlösung, sondern das tragende Prinzip dieses nachhaltigen Nutzungssystems.