Esel begleiten den Menschen seit Jahrtausenden. In der Schweiz werden sie heute vor allem als Freizeit-, Beisteller- oder Landschaftspflegetiere gehalten. Ihr ruhiges Auftreten und ihre vermeintliche Anpassungsfähigkeit verleiten jedoch dazu, ihre Bedürfnisse zu unterschätzen. Genau hier setzt die neue Fachinformation zu Eseln des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen an. Esel stammen ursprünglich aus trockenen, kargen Regionen. Daraus ergeben sich besondere Ansprüche an Klima, Untergrund, Fütterung und Pflege. Eine schematische Übertragung von Pferdehaltungskonzepten ist nicht eselgerecht – denn Esel sind mehr als kleine Pferde. Die Fachinformation «Esel tiergerecht halten – Esel sind keine Pferde» konkretisiert die gesetzlichen Anforderungen des Tierschutzes und richtet sich an Tierhaltende ebenso wie an Vollzugsbehörden.
Neue Merkblätter zum sachgemässen Antibiotikaeinsatz bei Kleintieren




