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«Die Schweiz ist nicht geschützt»

Die Maul- und Klauenseuche bricht immer häufiger in Europa aus. Das Institut für Virologie und Immunologie führt regelmässig Ausschlussverfahren für die Tierseuche durch.

«Was in Deutschland passiert ist, könnte auch bei uns passieren»: Das sagt Karin Darpel vom Institut für Virologie und Immunologie (IVI) in Mittelhäusern zum Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) Anfang 2025 in Deutschland. «Auf einem einzigen Betrieb waren 14 Wasserbüffel infiziert. Trotzdem kam es zu enormen Umsatzeinbrüchen: einige Schätzungen berichten von wirtschaftlichen Verlusten bis zu einer Milliarde Euro.» Unterdessen ist Deutschland wieder frei von MKS. Und doch bleibt das Risiko für die Schweiz hoch: 2025 kam es zu mehreren Ausbrüchen in der Slowakei und in Ungarn, dieses Jahr auf Zypern und auf der griechischen Insel Lesbos.

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