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Belgier und Luxemburger interessieren sich für die schweizerische TPA-Ausbildung

Die Schweiz ist bekannt für ihr Bildungssystem – auch im Bereich der Tiermedizinischen Praxisassistentinnen und -assistenten. Das weckt das Interesse von tierärztlichen Delegationen aus Belgien und Luxemburg.

Tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten (TPA) sind aus dem Alltag einer Tierarztpraxis nicht wegzudenken. Die Ausbildung zur TPA erfolgt in der Schweiz mittels einer dreijährigen Lehre. Anders in Belgien und Luxemburg: Diese Länder überdenken ihre Ausbildungsgänge und interessieren sich für das duale System der Schweiz. Deshalb waren Vertreterinnen und Vertreter des belgischen Ordre des Médecins Vétérinaires und des luxemburgischen Lycée Technique Agricole auf Einladung der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) zwei Tage in Bern. Sie besuchten am Montag einen überbetrieblichen Kurs der TPA-Lernenden in der Berner Berufsfachschule für medizinische Assistenzberufe AG be-med; Trägerschaft der Ausbildung ist die Organisation der Arbeitswelt (Oda) TPA. Das gemeinsame Abendessen nutzten die Tierärztinnen und Tierärzte aus Belgien, Luxemburg und der Schweiz für den Austausch; am Dienstag ging GST-Präsident Roberto Mossi auf die Hintergründe des schweizerischen Ausbildungssystems ein. Die Informationen stiessen bei den Vertreterinnen und Vertretern des Ordre des Médecins Vétérinaires und des Lycée Technique Agricole auf grosses Interesse.