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Patrizia Andina-Pfister
Dr. med. vet. FVH
Verantwortliche Bereich Tierarzneimittel

Tel. 031 307 35 35
tam(at)gstsvs.ch

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La Chaux-de-Fonds
Kanton Glarus/Kanton Schwyz

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Umgang mit Tierarzneimitteln

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Empfehlungen der GST: Sorgfältiger Umgang mit Tierarzneimitteln TAM

Laut Heilmittelgesetz Art. 26 müssen bei der Verschreibung und Abgabe von Heilmitteln die anerkannten Regeln der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaften angewandt werden.

Tierarzneimittelkompendium

Internet-Version: www.tierarzneimittel.ch
Version für Mobilgeräte (eTAK): www.vetpoint.ch
(Das Tierarzneimittelkompendium wird nur noch in elektronischer Form publiziert)

Heilmittelgesetz HMG

Das Heilmittelgesetz HMG soll zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier gewährleisten, dass nur qualitativ hoch stehende, sichere und wirksame Heilmittel in Verkehr gebracht werden.

Es soll zudem:

  • Konsumentinnen und Konsumenten von Heilmitteln vor Täuschung schützen;
  • dazu beitragen, dass die in Verkehr gebrachten Heilmittel ihrem Zweck entsprechend und massvoll verwendet werden;
  • dazu beitragen, dass eine sichere und geordnete Versorgung mit Heilmitteln, einschliesslich der dafür nötigen fachlichen Information und Beratung, im ganzen Land angeboten wird.

Ordentliche Revision Heilmittelgesetz
Aktuell läuft die ordentliche Revision des Heilmittelgesetzes. Die revidierte Version inkl. die davon betroffenen Verordnungen werden voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft treten.

Positionspapier der GST
Vernehmlassung zum Heilmittelverordnungspaket IV
Vernehmlassung zur Änderung des Heilmittelgesetzes / des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse

Tierarzneimittelverordnung (TAMV)

Die Tierarzneimittelverordnung (TAMV) stützt sich auf das Heilmittelgesetz (HMG) ab. Sie soll den verantwortungsvollen Umgang mit Tierarzneimitteln und insbesondere von Antibiotika im Nutztierbereich gewährleisten.

Die GST setzt sich dafür ein, dass die Umsetzung der TAMV mit einem für die Praktiker zu bewältigenden Aufwand erreichbar ist. Sie fordert ihre Mitglieder auf, sich an die Gesetze zu halten und sich loyal gegenüber den amtlichen Tierärzten zu verhalten.

Fachgerechter Umgang mit TAM - Informationen des BLV
Liste der Präparate mit kritischen Antibiotika im Sinne der TAMV

Schweizer Impfleitfaden (Schweine)

In der Schweiz arbeitende Experten haben einen Leitfaden für Impfungen in der Schweinemedizin erarbeitet und darin aktuelle Erkenntnisse, Erfahrungen und Herausforderung zusammengefasst. Zu einem späteren Zeitpunkt soll der Leitfaden mit Informationen für weitere Nutztierarten erweitert werden.

Der Aufbau des Impfleitfadens lehnt sich an die Struktur des Therapieleitfadens für Schweine und Rinder an. Der Impfleitfaden soll Tierärztinnen und Tierärzten im Alltag bei der Entscheidung helfen, ob und unter welchen Bedingungen Impfungen in Schweinebetrieben sinnvoll sind. Der Leitfaden ist dabei als Gedankenstütze anzusehen und keinesfalls als Kochrezept, zumal die Impfstrategie auf die Betrieb- und die Nutzungsart der einzelnen Fälle abgestimmt werden muss.

Strategischer Einsatz von Impfstoffen bei Schweinen - Impfleitfaden für Tierärztinnen und Tierärzte: Download PDF auf der BLV-Webseite

Fachtechnisch verantwortliche(r) Tierärztin/Tierarzt FTVT

(vor 2016: Fachtechnisch verantwortliche Person FTVP)

Der/die Fachtechnisch verantwortliche Tierärztin/Tierarzt FTVT übt die unmittelbare fachliche Aufsicht über die veterinärmedizinischen Belange eines Nutztier-Betriebs aus und stellt insbesondere den sachgemässen Umgang mit Arzneimitteln sicher.

Eine aktuelle FTVT-Ausbildung braucht:

Mindestens ein Tierarzt in einer Praxis, die TAM-Vereinbarungen mit Nutztierhaltern abschliessen will

Jeder einzelne Tierarzt in einer Praxis, der Tätigkeiten im Rahmen einer TAM-Vereinbarung ausübt:

  • Medikamentenabgabe auf Vorrat für Nutztiere
  • Durchführung von vorgeschriebenen Betriebsbesuchen
  • Verschreibung von Arzneimittelvormischungen (AMV) (auch für Top-Dressing) und Fütterungsarzneimitteln (FüAM)

Die geforderte Weiterbildung muss, sofern nicht vorhanden, innert einem Jahr nach Stellenantritt absolviert werden.

Die FTVT-Ausbildung besteht aus der Grundausbildung, welche mit einer Prüfung und einem Fallbericht abgeschlossen wird. Verantwortlich für die Organisation der Grundkurse ist die Vetsuisse-Fakultät.

Alle fünf Jahre muss ein Wiederholungskurs zur Auffrischung absolviert werden. Diese Kurse werden alternierend von den Sektionen SVW und SVSM organisiert.

Dauer, Inhalte und Modalität der Kurse legt das BLV fest. Die Absolventen der Kurse werden im Medizinalberuferegister MedReg entsprechend erfasst (sichtbar ist nur das Datum des letzten Kurses). FTVP-Ausbildungen vor der Revision der TAMV im Jahr 2016 sind weiterhin gültig.

Informationen zur FTVT-Ausbildung (SAT 12/16)
Informationen des BLV

Weiterbildungskurs: www.svsm.ch

Tierarzneimittel-Vereinbarung

Gewisse Tierarzneimittel für Nutztiere können auf Vorrat abgeben werden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene TAM-Vereinbarung zwischen Tierärztin/Tierarzt und dem Nutztierhaltenden. Sie verpflichtet die Tierärztin/den Tierarzt dazu, den Gesundheitszustand der Tiere und die Anwendung der Arzneimittel mit regelmässigen Besuchen zu überprüfen. Der Tierhalter verpflichtet sich im Gegenzug dazu, das bezogene Medikament wie angewiesen anzuwenden und zu lagern. Gemeinsam stellen sie die korrekte Behandlung der Tiere sicher.

Unterlagen des BLV:

  • Vorlage TAM-Vereinbarung
  • Fachinformation zur Frequenz der Betriebsbesuche im Rahmen einer TAM-Vereinbarung
  • Checklisten

Die Interpretation der TAMV ist von Kanton zu Kanton verschieden. Die meisten Kantone fordern, dass die Besuchsfrequenzen auf der TAM-V schriftlich festgehalten sind. Die GST fordert einen möglichst einheitlichen Vollzug und eine transparente Nachvollziehbarkeit für die Praktiker.

Behandlungsjournal und Inventarliste

Die Formulare Behandlungsjournal und Inventarliste Tierarzneimittel sind bei Agridea neu auch als ausfüllbare PDF erhältlich:

Behandlungsjournal
Inventarliste Tierarzneimittel

Kontrollen der tierärztlichen Privatapotheke

Inhaber einer Detailhandelsbewilligung zur Führung einer tierärztlichen Privatapotheke werden regelmässig kontrolliert. In Praxen mit Nutztieranteil erfolgen die Kontrollen mindestens alle fünf Jahre, bei reinen Heimtierpraxen mindestens alle zehn Jahre. Die Kosten für die Kontrolle sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich.

Kontrollhandbuch über die Kontrollen in tierärztlichen Privatapotheken

Die GST fordert einen möglichst einheitlichen Vollzug und eine transparente Nachvollziehbarkeit für die Praktiker. Die Anforderungen dürfen das Funktionieren eines Praxis-Betriebs nicht verunmöglichen. Sie fordert aber auch Respekt der Praktiker gegenüber den amtlichen Tierärzten und deren Aufgaben.

Gute Vertriebspraxis von Arzneimitteln (GDP-Leitlinien)

Die GDP-Leitlinien dienen dazu, die Qualität aller Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Arzneimittelvertrieb zu gewährleisten.


Totalrevision der Arzneimittel-Bewilligungsverordnung
Aufgrund der Verschärfung der GDP-Leitlinien gelten seit dem 1. Januar 2018 neue Regeln für den Transport von Medikamenten. Unter anderem hat die Schweiz Vorschriften über temperaturüberwachte Transporte von der EU übernommen, welche dort lediglich für Humanarzneimittel gelten. Dies hat zur Folge, dass die Firmen alle Tierarzneimittel temperaturkontrolliert versenden, auch solche, die bei 15-25°C gelagert werden müssen.

Die GST kritisiert die Lieferbedingungen in ihrer aktuellen Stellungnahme zur Totalrevision der Arzneimittel-Bewilligungsverordnung. Sie verlangt gleich wie in der EU eine auf die Veterinärbranche zugeschnittene Lösung.

Stellungnahme der GST zur Totalrevision AMBV
Medienmitteilung der GST

 
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