Informationen rund um das Coronavirus

Erweiterung der GST-Rechtsauskunftszeiten

Insbesondere in rechtlicher Hinsicht stellen sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den von den Behörden angeordneten Massnahmen viele Fragen. Aufgrund dieser ausserordentlichen Lage hat die GST-Geschäftsstelle entschieden, die Rechtsauskunftszeiten zu erweitern.

Rechtsauskunftszeiten ab dem 19. März 2020 bis auf weiteres:
Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr / 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Wir bitten unsere Mitglieder, dieses erweiterte Angebot hauptsächlich für rechtliche Anfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beanspruchen. Solche Anfragen werden prioritär behandelt.

Informationen der Bundesämter zum neuen Coronavirus

Mit dem Auftreten und der Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz stellen sich zahlreiche organisatorische, gesundheitliche und rechtliche Fragen.

Aktuelle Situation und Gesundheitsfragen
Bundesamts für Gesundheit (BAG)

Infoline des BAG (24/7): +41 58 463 00 00
Diese Infoline bietet keine medizinische Beratung an. Aufgrund der grossen Nachfrage kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Coronavirus und Tiere
Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)

Informationen der Kantone

Für viele Fragen und Anliegen sind die kantonalen Behörden zuständig. Die Seite www.ch.ch/coronavirus verlinkt auf die kantonalen Internetseiten. Dort finden Sie Informationen zum neuen Coronavirus und Kontaktangaben.

Bern, 17. März 2020
Medienmitteilung der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST)

Coronavirus: Tierarztpraxen gewährleisten die medizinische Grundversorgung für Heim- und Nutztiere


Tierarztpraxen und -kliniken bleiben weiterhin offen beschränken sich jedoch auf die Grundversorgung und zwingend notwendige Behandlungen. Der Notfalldienst wird aufrechterhalten.


Der Entscheid des Bundesrats vom 16.3.2020, die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» einzustufen, hat auch Einfluss auf die tierärztliche Versorgung von Heim- und Nutztieren. Grundsätzlich bleibt die zwingend notwendige tierärztliche Leistung bestehen und die Tierarztpraxen bleiben offen. Tierärztinnen und Tierärzte sowie die Tiermedizinischen Praxisassistentinnen leisten weiterhin die Grundversorgung wie notwendige Untersuchungen und Behandlungen, Notfallversorgung, Futter- sowie Medikamentenverkauf.

Allerdings wird der Leistungsumfang eingeschränkt, nicht dringliche Behandlungen werden nicht ausgeführt und auf später verschoben. Die Anweisungen des Bundesamts für Gesundheit BAG werden in den Praxien eingehalten und gelten auch für die Kunden. Tierhalter sind angehalten, sich telefonisch anzumelden und werden wo immer möglich nur einzeln in die Praxis und die Wartezimmer gelassen.

Sichergestellt ist auch die tierärztliche Versorgung von Nutztieren in der Landwirtschaft. Zur tierärztlichen Grundversorgung im Nutztierbereich gehören auch Untersuchungen, Probenerhebungen oder Kontrollen welche für die Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit, für den Tierschutz oder für die Tierseuchenüberwachung relevant sind.

Die Tierärzteschaft setzt damit die Bestimmung des Bundesrats durch, wonach Gesundheitseinrichtungen geöffnet bleiben, aber auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Behandlungen verzichtet wird.

Weitere Auskünfte:
Medienstelle GST, Tel. 031 307 35 37, media(at)gstsvs.ch

 
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