Erklärung des britischen Veterinärverbands (BVA) zum Ergebnis des EU-Referendums

Dienstag, 28. Juni 2016

Der Präsident des britischen Veterinärverbands Sean Wensley erklärte: «Die Entscheidung Grossbritanniens, aus der Europäischen Union auszutreten, wird sich beträchtlich auf Sachverhalte auswirken, die für den Veterinärberuf relevant sind, darunter insbesondere in Bezug auf Regulierung, Ausbildung und Personalplanung, aber auch in Bezug auf Tierschutz, Forschung, Überwachung und Tierorganisationen.»

«Der BVA wird sich intensiv dafür einsetzen, dass die Interessen der Veterinäre bei dem nun anlaufenden Verhandlungs- und Diskussionsprozess Gehör finden, um den bestmöglichen Ausgang für unseren Berufsstand sowie die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere in Grossbritannien sicherzustellen. Der Vet Futures-Bericht stellt eine hervorragende Zusammenfassung aller Belange dar, die wir bei diesen Gesprächen zu berücksichtigen haben. Der Vet Futures-Aktionsplan, der beim Vet Futures-Gipfel am 4. Juli lanciert werden soll, wiederum umreisst wichtige Initiativen, die wir – gleichwohl mit anderem Zeitplan – voranbringen müssen, während die vollständigen Auswirkungen des Brexit ermittelt werden.

«Der BVA wird über unsere Beziehungen zu internationalen Partnern, darunter die Federation of Veterinarians for Europe (FVE), die Commonwealth Veterinary Association (CVA) und die World Veterinary Association (WVA), an einer nach aussen orientierten und integrativen Perspektive festhalten, damit der Berufsstand der britischen Veterinäre weiterhin auf grenzüberschreitende Herausforderungen wie Krankheitsüberwachung, Tierarzneimittel und Antibiotikaresistenzen Einfluss nehmen und entsprechend handeln kann.»

www.bva.co.uk

 
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