Bio Suisse schränkt Antibiotika-Einsatz weiter ein

Freitag, 15. April 2016

Die Delegierten von Bio Suisse haben an ihrer Versammlung vom Mittwoch beschlossen, ab 2017 den Einsatz von Antibiotika noch mehr einzuschränken.

Der Einsatz von Antibiotika soll im Biolandbau weiter sinken, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID). Die Delegierten hätten an ihrer Versammlung vom Mittwoch in Olten beschlossen, dass bei Erstbehandlungen Antibiotika aus kritischen Wirkstoffgruppen nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Dazu gehören Cephalosporine der 3. und 4. Generation sowie Makrolide und Fluorchinolone. Die neue Regelung gelte ab 2017. Bio Suisse betone in einer Mitteilung, dass bei Knospe-Betrieben schon immer strenge Richtlinien bezüglich des Antibiotika-Einsatzes gegolten hätten.

 
TYPO3 Agentur