Gespräche zur Organisation des Notfalldienstes

Donnerstag, 18. Februar 2016

Die tierärztliche Notfallversorgung ist heute insbesondere in ländlichen Regionen schwierig abzudecken und kaum kostendeckend. Um diese Problematik darzulegen und zu diskutieren, trafen sich im Januar auf Einladung der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte GST Vertreter der Fachsektionen und Ämter sowie Personen aus der Praxis zu den «Habsburger-Gesprächen».

Die Gespräche vom 28. Januar 2016 auf Schloss Habsburg sollen die Grundlage für eine Podiumsdiskussion an den Tierärztetagen im Mai bieten und der GST erlauben, zusammen mit dem Standesrat einen Codex für das Verhalten der Tierärzte untereinander im gemeinschaftlich organisierten Notfalldienst zu erstellen. Die heutigen Herausforderungen des Notfalldienstes, wie das Verlustgeschäft des Notfalldienstes in entlegenen Regionen, Organisationsprobleme, der gesellschaftliche Wandel, das Arbeitsgesetz und die Tarife wurden diskutiert und Lösungsvorschläge gesucht.

Vertreten waren Fachsektionen, Regionalsektionen, Nutz- und Kleintier-Praktiker aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Erfahrungen im Bereich Notfalldienst, Vorstandsmitglieder der GST, Repräsentanten des Tierschutzes, der Kantone, des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und des Bauernverbandes.

 
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