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Newsletter gstsvs.ch - 03.11.2017

 

Antibiotikadatenbank: Der Aufwand muss gerechtfertigt sein

Die GST hat am 19. Oktober 2017 fristgerecht ihre konsolidierte Stellungnahme zum Heilmit-telverordnungspaket IV (HMV IV) eingereicht. Dieses enthält unter anderem die Bestimmungen zum geplanten Informationssystem Antibiotika in der Veterinärmedizin (IS ABV). In ihrer Stellungnahme begrüsst die GST die Antibiotikadatenbank, fordert aber gleichzeitig, den Aufwand der Praxen für die Erfassung der Daten möglichst gering zu halten und damit die Mehrkosten zu minimieren. Die Tierärzteschaft will die entstehenden Mehrkosten nicht tragen. Die Datenbank macht zudem nur Sinn, wenn sie Aussagen zu Resistenzen ermöglicht und wenn die Humanmedizin ein analoges System garantiert. Die GST macht heute in einer Medienmitteilung auf diese Forderungen aufmerksam: www.gstsvs.ch/medien


Die Stellungnahme der GST zum HMV IV basiert insbesondere auf der Rückmeldung der folgenden Sektionen: SVGM, SVSM, SVTP, camvet.ch, VBT, VST, GBT, GZST, GZT, Tierärztegesellschaft SG/AR/AI, TMG Basiliensis. Die Fachsektionen SVW, SVK, SVGM, SVSM, SVPM und camvet.ch waren zudem direkt in Gespräche mit dem BLV für eine möglichst einfache Datenerfassung und die Reduktion des Datenkatalogs involviert (s. Newsletter vom 30.08.2017).

 
 
 

Antibiotic Awareness Week vom 13. bis 19. November: Die Aktivitäten der GST

Mehr als 30 Aktivitäten in der Schweiz machen während der internationalen Antibiotika Awareness Woche verstärkt auf das Problem der Antibiotikaresistenzen aufmerksam. Betroffen vom Thema sind Mensch, Tier, Landwirtschaft und Umwelt gleichermassen. Akteurinnen und Akteure aus diesen Bereichen informieren und diskutieren in der Woche vom 13. bis 19. November 2017 über Antibiotikaresistenzen.


Die GST steht in der November-Ausgabe des SAT im Austausch mit der Schweizerischen Ärztezeitung, dem Organ der FMH. Zusätzlich wird sie an mehreren Veranstaltungen die Positionen der Tierärzteschaft vertreten:

Eine Liste mit allen Aktivitäten in der Antibiotika Awareness Woche findet sich unter www.star.admin.ch

 
 
 

Inkraftsetzung der Revision des MedBG: Muss ich etwas unternehmen?

Die GST ist sehr kurzfristig vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) über die letzte Teilinkraftsetzung der Revision des Medizinalberufegesetzes (MedBG) in Kenntnis gesetzt worden. Auf den 1. Januar 2018 gibt es einige Änderungen für die praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte. Insbesondere müssen Tierärztinnen und Tierärzte, die ihren Beruf ausüben, grundsätzlich ihre Diplome und Sprachkenntnisse ins Medizinalberuferegister. eintragen lassen. Für die Kontrolle der Registrierung der Arbeitnehmenden sind neu die arbeitgebenden Tierärztinnen und Tierärzte zuständig. Ausserdem wird eine Berufsausübungsbewilligung für die «privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung» benötigt und nicht mehr für die «selbstständige» Berufsausübung.


Ob Sie aktiv werden müssen, können Sie den allgemeinen Informationen des Bundes entnehmen. Spezifische Erläuterungen für Sie als Tierarzt oder Tierärztin werden von der GST in Form eines Merkblattes erarbeitet sowie an der Präsidentenkonferenz vom 23. November 2017 aufgezeigt.


Allgemein möchten wir festhalten, dass wir es sehr bedauern, dass das BAG unserer Forderung nicht nachgekommen ist, den Begriff «privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung» zu definieren. Mit der Kompetenzübertragung auf die Kantone trägt es der Unübersichtlichkeit bei den Voraussetzungen der Berufsausübungsbewilligungen bei. Um eine Harmonisierung zu erreichen, ist die GST seit längerem im Gespräch mit der VSKT.

 
 
 

GST-Präsidentenkonferenz am 23. November 2017

Die GST-Präsidentenkonferenz 2/2017 findet am 23. November 2017 von 13:30 bis 17:00 Uhr im Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern statt.


Auf der Traktandenliste stehen die Anträge des Vorstands «Jahresprogramm 2018», «Budget 2018» sowie Anpassungen im Reglement «Finanzkompetenzen und Entschädigungen» und bei den Lohnempfehlungen für Assistenztierärztinnen und -Tierärzte und den TPAs. Zu folgenden Themen wird informiert und diskutiert: Informationssystem Antibiotika (IS ABV), Konflikt Grundversorger - Spezialist im Nutztierbereich, Preise, Parallelimporte und Fairpreis-Initiative, Kälbergesundheitsdienst sowie der Stand des Antrags Tierheilpraktiker.


www.gstsvs.ch/pk

 
 
 

BAG schreibt Rezertifizierung des Strahlenschutz Sachverstandes vor

Die neue Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung tritt ab 1. Januar 2018 in Kraft. Tierärztinnen und Tierärzte mit einer Bewilligung als Strahlenschutz Sachverständige/r müssen sich alle fünf Jahre fortbilden. Die erste Fortbildungskontrolle wird voraussichtlich im Jahr 2023 vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) durchgeführt.


Ein Fortbildungsangebot der GST zur Rezertifizierung ist für 2018 vorgesehen. Die Bildungsveranstaltung ist nicht vom BAG anerkennungspflichtig, somit können Fortbildungsinstitutionen wie die Schulen PSI und IRA, aber auch Fachsektionen oder Regionalsektionen solche Veranstaltungen anbieten.


Bei Fragen wenden Sie sich an die zuständige Person auf der GST Geschäftsstelle: Angelina Riederer, angelina.riederer@gstsvs.ch

 
 

Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte
Brückfeldstrasse 18 - 3012 Bern
Tel. 031 307 35 35
www.gstsvs.ch