Richtlinien für Autoren

Author guidelines (English version)

Das Schweizer Archiv für Tierheilkunde (SAT) ist das offizielle wissenschaftliche Organ der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST). Es veröffentlicht monatlich Übersichts (Reviews)- und Originalarbeiten, Fallberichte sowie Kurzmitteilungen und Referate aus allen Gebieten der Veterinärmedizin und verwandten Wissenschaften in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache. Alle Manuskripte werden von zwei Fachgutachtern beurteilt (peer reviewed). Das Ziel des SAT ist die Wissenschaft, Fort- und Weiterbildung in der Veterinärmedizin zum Wohle der Tiere zu fördern.

Ethische Richtlinien

Tierversuche

Die GST ist dem Wohlergehen der Tiere verpflichtet. Jeder Tierversuch muss entsprechend den nationalen Vorschriften von den Behörden oder den Tierversuchsfachstellen bewilligt sein und die eingereichten Manuskripte sollten einen entsprechenden Hinweis (mit Bewilligungsnummer) der offiziellen Bewilligung enthalten. Das Manuskript muss den Nutzen des Versuchs aufzeigen. Zweifelhafte Manuskripte werden im SAT nicht publiziert. Die Autoren sind verpflichtet die entsprechenden Gesetze, Abkommen und Bestimmungen in Bezug auf Ihre Arbeit betreffen einzuhalten.

Autorenschaft

Autoren dürfen nur aufgeführt werden, wenn sie (1) an dem Manuskript mitgeschrieben haben; (2) einen wesentlichen Beitrag zur Planung und Durchführung der Studie, zur Beschaffung der verwendeten Daten der Studie oder zur Analyse und Interpretation der Daten geleistet haben; und (3) die eingereichte Fassung des Manuskriptes gelesen und bewilligt haben, inklusive die revidierte und zu publizierende Fassung. Alle drei Kriterien müssen für eine Autorenschaft erfüllt sein. Jeder aufgeführte Autor muss genügend an der Studie teilgenommen haben um diese öffentlich zu repräsentieren. Die Einwerbung von finanziellen Mitteln, das Sammeln von Daten, oder die generelle Aufsicht des wissenschaftlichen Teams alleine berechtigen nicht zur Autorenschaft.

Finanzierung

Die Finanzierung der Studie muss für den Leser transparent sein und in der Danksagung erwähnt werden. Interessenskonflikte, finanzieller aber auch in konsultatorischer Hinsicht, welche durch die Publikation des Manuskriptes beeinflusst werden könnten, müssen bei der Einreichung des Manuskriptes dem Redaktor mitgeteilt werden und müssen in der Danksagung erwähnt werden. Die Autoren sind verantwortlich, dass vertragliche Verpflichtungen oder Eigentumsrechte die Informationen in der Publikation nicht beeinflussen.

Richtlinien zur Veröffentlichung

Die Erkenntnisse und Daten der publizierten wissenschaftlichen Studien müssen in solcher Weise dargestellt sein, dass anhand des Manuskriptes die Arbeit von erfahrenen Wissenschaftlern wiederholt und überprüfbar ist. Die wissenschaftliche Grundlage der Studie muss durch frühere Orginalpublikationen zitiert sein. Das SAT akzeptiert keine bereits in anderen wissenschaftlichen Zeitschriften publizierten Arbeiten. Vorträge, betriebsinterne Artikel oder Zusammenfassungen mit weniger als 250 Wörtern sind kein Ausschluss für eine Publikation im SAT. Es ist jedoch zu beachten, dass Tabellen und Abbildungen nicht unverändert übernommen werden können. Bei Einreichung von urheberrechtlich geschütztem Material ist es die Pflicht des Autors, die entsprechende Befreiung des Copyrights vor der Publikation des Artikels der GST/SAT zu übertragen.

Eingeladene Manuskripte unterliegen denselben Richtlinien und Gutachterbeurteilung (Peer-Review) wie die übrigen eingereichten Manuskripte. Der Editor in Chief, Associate Editors, und Reviewer beurteilen die Manuskripten für die Veröffentlichung im SAT. Associate Editors und Reviewer werden durch den Editor-in-Chief basierend auf ihrem nachgewiesenen Spezialgebiet und wissenschaftlichen Kompetenz ausgewählt.

Einreichen der Manuskripte

Einreichung

Manuskripte müssen über die online Editorial Manager Submission Seite (http://www.editorialmanager.com/sat) oder über den Link «Artikel einreichen | Manuscript submission» auf der Webseite der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST|SVS) (https://sat.gstsvs.ch) eingereicht werden.

Die Manuskriptkategorie (Übersichtsartikel, Orginalarbeit, Fallbericht, Kurzmitteilung, Kommentare, etc.) muss bei Einreichung und im Anschreiben klar deklariert werden. Manuskripte einer Serie müssen gleichzeitig eingereicht werden und als Serie deklariert werden. Der korrespondierende Autor wird über die Einreichung und den Fortschritt des Gutachterprozesses über E-Mail mit Manuskriptnummer informiert.

Um einen schnellen und optimalen Gutachterprozess zu gewährleisten ist es notwendig, dass die eingereichten Manuskripte den Autorenrichtlinien entsprechen. Manuskripte, die den Richtlinien nicht entsprechen, werden zur Korrektur dem korrespondierenden Autor zurückgesandt.

Gutachterprozess

Der Editor-in-Chief ist für eine wissenschaftlich objektive Beurteilung der Manuskripte und einen speditiven Ablauf des Gutachterprozesses verantwortlich, er führt die Korrespondenz mit dem einreichenden Autor. Die Gutachter empfehlen dem Editor-in-Chief innerhalb von 30 Tagen, ob das Manuskript akzeptiert werden soll, unter Vorbehalt mit kleineren oder grösseren Korrekturen angenommen oder abgelehnt werden soll. Bei Ablehnung muss dies durch die Gutachter begründet werden. Der Editor-in-Chief entscheidet basierend auf den Gutachten über die Annahme oder Ablehnung des Manuskriptes und informiert den Autor über den Entscheid. Die Gutachter dürfen nicht an denselben Institutionen wie die Autoren des Manuskriptes arbeiten, oder anderweitig mit den Autoren zusammenarbeiten. Sollte der Editor-in-Chief zusätzliche Gutachter für eine Beurteilung konsultieren, kann der Gutachterprozess länger dauern. Die Gutachter sind gegenüber den Autoren anonym, ausser ein Gutachter wünscht dies anders. Um Missverständnisse vorzubeugen, kommuniziert nur der Editor-in-Chief mit dem einreichenden Autor, Gutachtern und dem Herausgeber/Verlag. Vor einer möglichen Publikation werden die eingereichten Manuskripte in der Regel meist zur Korrektur an den Autor zurückgesandt. Der Autor muss das Manuskript mit den ausgeführten Korrekturen und den eventuellen Kommentaren innerhalb von 60 Tagen an das SAT wiedereinreichen. Verstreicht diese Zeit ohne eine Einreichung einer Korrektur beginnt ein neuer Gutachterprozess.

Gut zum Druck

Die wissenschaftliche Redaktion bemüht sich, die akzeptierten Manuskripte schnellstmöglich zu publizieren. Der Zeitraum zwischen Einreichung und der Annahme zur Publikation ist abhängig von den benötigten Zeiten für die Gutachten und der zeitnahen Durchführung der Korrekturen durch die Autoren. Das Ziel der wissenschaftlichen Redaktion ist es, diesen Zeitraum unter 6 Monaten zu halten. Nach Akzeptierung des Manuskriptes durch die wissenschaftliche Redaktion bearbeitet das Editorial Office das Manuskript für das Layout und das «Gut zum Druck». Die Anpassung an Seitenlayout und Stil kann zu verschiedenen zusätzlichen Änderungen führen. Der Autor muss die möglicherweise vorgeschlagenen Änderungen kontrollieren und kann diese bei substantiellen Bedenken auch ablehnen. Es ist die Aufgabe des Autors, das «Gut zum Druck» auf Richtigkeit zu überprüfen und zu bewilligen. Änderungen müssen innerhalb von 7 Tagen elektronisch, mit dem ausgefüllten Copyright Transfer Form, an das Editorial Office eingereicht werden.

Abfassung der Manuskripte

Allgemeines Die folgenden Richtlinien für Autoren müssen bei Einreichung eines Manuskriptes an das SAT befolgt werden. Manuskripte die nicht nach Vorgaben formatiert sind werden ohne Gutachten zurückgewiesen. Als Standard gilt das CBE Style Manual (6th edition, 1994, Council of Biology Editors, University of Cambridge, Cambridge CB2 1RP, UK).

Es werden Manuskripte in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch akzeptiert. Das Manuskript muss in Times New Roman, Schriftgrösse 12 Punkt, linksbündig und mit doppeltem Zeilenabstand geschrieben sein. Bei wissenschaftliche Namen muss der Genus und Spezies kursiv geschrieben werden. Zahlen am Anfang eines Satzes sollten ausgeschrieben werden. Zahlen am Anfang des Satzes, und generell die Zahlen Eins bis Neun sollten ausgeschrieben werden, mit Ausnahme wenn diese vor einer Einheit und vor oder nach einem mathematischen Zeichen stehen (zB. 2 mg / kg, P = 0.01, n = 1⁄4). Es wird ein Abstand zwischen Zahl und der Einheit verwendet, Ausnahme sind Prozente (z.B. 4 mmol/l, 23%). Alle Seiten des eingereichten Manuskriptes müssen am oberen rechten Rand und jede fünfte Zeile muss fortlaufend nummeriert sein.

Es gibt drei unterschiedliche Überschrift-Grössen in einem Manuskript:

  • Überschrift 1 (Einleitung, Material und Methoden, Resultate, Diskussion, Schlussfolgerung, Danksagung, Literatur) ist linksbündig, Schriftgösse 16 Punkte, fett, erscheint nach einer Leerzeile.
  • Überschrift 2 ist linksbündig, auf einer neuen Zeile, Schriftgösse 14 Punkt, fett
  • Überschrift 3 ist linksbündig, auf einer neuen Zeile, Schriftgösse 12 Punkt und ist unterstrichen

Die maximale Länge einer Originalarbeit ist 4000 Wörter. Reviews können bis zu 6000 Wörter enthalten, Fallberichte 1500 Wörter und Kurzmitteilungen, sowie «Was ist Ihre Diagnose?» bis zu 1000 Wörter. Dies beinhaltet alle Überschriften, nicht aber die Literaturübersicht.

Erste Seite

Die erste Seite des Manuskriptes sollte klar unterteilt, von oben nach unten folgende Informationen enthalten:

  • Titel der Arbeit in der Originalsprache, zentriert, Schriftgösse 16 Punkt, fett.
  • Namen der Autoren (Vorname abgekürzt), Institut oder Klinik mit Anschrift, sowie Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der für die Korrespondenz verantwortliche Person. Jeweils linksbündig, Schriftgösse 12 Punkt

Der Titel des Manuskriptes sollte so kurz wie möglich sein und sollte die Hauptbefunde und die Tierart enthalten.

Zusammenfassung

Die Zusammenfassung umfasst maximal 300 Wörter und wird in der Originalsprache verfasst. Der Paragraph folgt auf der zweiten Seite nach der Titelseite. Die Zusammenfassung sollte mit den Ergebnissen der Studie übereinstimmen und diese zusammenfassend wiederholen. Die Zusammenfassung muss selbsterklärend und allgemeinverständlich sein. Die Information sollten einen guten Überblick über das Manuskript bieten. Die Zusammenfassung sollte die Gründe und Ziele für die Durchführung der Studie enthalten, eine Übersicht der Methoden mit Anzahl der Proben geben sowie die wichtigsten Resultate erwähnen und ihre Bedeutung erklären.

In der Zusammenfassung sind keine Literaturangaben, Tabellen oder Bilder vorhanden. Auch sollten keine Formeln, Gleichungen oder Abkürzungen verwendet werden. Kurzmitteilungen enthalten keine Zusammenfassung.

Schlüsselwörter

Am Ende der Zusammenfassung sind auf einer neuen Zeile, nach der Überschrift «Schlüsselwörter», in alphabetischer Reihenfolge bis zu sechs Schlüsselwörter, die den Artikel beschreiben. Die Schlüsselwörter sollten die Tierart, die wichtigste getestet Variable und den Hauptbefund enthalten. Die Schlüsselwörter sollten sich von den im Titel verwendeten Wörtern unterscheiden. Die Schlüsselwörter sind mit Komma zu trennen.

Einleitung

Der Titel «Einleitung» wird auf einer neuen Seite nach der Zusammenfassung und den Schlüsselwörtern aufgeführt. Die Einleitung sollte mit der bisherigen Literatur die Begründung für die Durchführung der Studie oder die Bedeutung der Fallberichte geben. Weitergehende Literatur sollte in der Diskussion der Resultate aufgeführt werden.

Material und Methoden

Der Titel «Material und Methoden» wird nach einer Leerzeile nach der Einleitung aufgeführt. Die Methoden sollten ausführlich beschrieben werden, damit die Leser die Studie wiederholen könnten. Bei Wiederholung von vergleichbaren Techniken kann einen Kurzbeschrieb mit einem Literaturhinweis zur Originalstudie verwendet werden. Bekannte statistische Methoden müssen erwähnt aber nicht ausführlich beschrieben werden. Bei der ersten Nennung eines Medikamentes sollte in Klammern der Hersteller mit Adresse angegeben werden. Beispiel: Ketamin (Keta-S ad us. vet., Dr. E. Graeub AG, Rehhagstrasse 83, 3018 Bern, Schweiz, 5mg/kg i.m.). Studien zur Validierung von wissenschaftlichen Methoden sollten den Empfehlung von Jensen and Kjelgaard-Hansen von 2006 folgen (Jensen AL, Kjelgaard-Hansen M. Method comparison in the clinical laboratory. Vet Clin Path. 2006; 35:276–286).

Resultate

Die Resultate umfasst die präzise Darstellung der Ergebnisse der Studie, dazu können Tabellen und Figuren, wenn nötig zur besseren Verständlichkeit verwendet werden. Der Text sollte die tabellarisch dargestellten Daten erklären ohne diese unnötig zu wiederholen. Die Ergebnisse sollten übersichtlich und verständlich dargestellt werden, damit die Leser diese auch interpretieren können. Die statistischen Resultate sollten die Interpretationen und Schlussfolgerung aus den Ergebnissen rechtfertigen.

Schlussfolgerung

Häufig ist die Schlussfolgerung schon in die Diskussion integriert. Bei grösseren Studien kann es jedoch hilfreich sein, signifikante Schlussfolgerungen welche die Ziele der Studie unterstützen in einem separaten Kapitel «Schlussfolgerung» darzustellen.

Danksagung

Beitragende und die finanzielle Unterstützung sollten in diesem Kapitel erwähnt werden.

Literatur

Die zitierte Literatur sollte den aktuellen wissenschaftlichen Wissensstand aufzeigen aber auf ein Minimum beschränkt werden. Die Literaturzitate werden am Ende des Satzes in hochgestellten Nummern aufgeführt. Mehrere Zitationen werden chronologisch aufgeführt. Das Literaturverzeichnis sollte dem CBE Style guide (http://www.lib.washington.edu/ help/guides/42CBE.pdf) entsprechen. Das Literaturverzeichnis enthält nur im Text erwähnte Arbeiten und ist alphabetisch nach den Erstautoren geordnet. Werden mehrere Publikationen eines Autors zitiert, werden die Zitation nach Zweit-, Dritt-, und folgende Autoren, bei denselben Autoren werden die Publikationen nach aktuellem Erscheinungsjahr aufgeführt. Die Namen der Zeitschriften werden gemäss der offiziellen Abkürzungsliste der National Library for Medicine abgekürzt. Bandnummern werden nicht aufgeführt. Zitate von unpublizierten Arbeiten (Maier, unpubl. data) oder persönlichen Mitteilungen (Fowler, pers. comm.) werden im Text in Klammern zitiert aber nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt. Zitierte Arbeiten die für die Publikation akzeptiert wurden aber noch nicht publiziert sind, sollten im Literaturverzeichnis mit «(In press)» statt dem Publikationsjahr versehen werden.

Beispiele
Buch – Einzelner Autor5
Buchkapitel3
Konferenzbeitrag4
Journal7
Elektronischer Zeitschriften Artikel2
Webseite1
Dissertationen / Habilitationen6

  1. Schweizerische Eidgenossenschaft. Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Verordnung des BLV über Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der Blauzungenkrankheit. Bern, CH www.admin.ch/opc/de/official-compilation/2017/5881.pdf (accessed 19.11.2017).
  2. Jaja IF, Mushonga B, Green E, Muchenje V. Seasonal prevalence, body condition score and risk factors of bovine fasciolosis in South Africa. Vet. Anim. Sci 2017: 1-7. doi.org/10.1016/j.vas.2017.06.001 (accessed 19.11.2017).
  3. Keller G: Der Winterschlaf beim Bär. In: Bergmann I, Stifter A (eds.), Strategie des Überlebens. Gustav Fröhlich Verlag, Basel, CH, 2012: 144-160.
  4. Müller TM, Bienert-Zeit A, Hopster K, Rohn K, Kästner SBR: Effect of butorphanol, midazolam or ketamine on romifdine based sedation in horses during standing cheek tooth removal, Proceedings, 5th European congress of veterinary dentistry Dublin, Ireland, 2016 (available from: European Veterinary Dental Society).
  5. Quinn PJ, Markey BK, Leonard FC, Fitzpatrick ES, Fanning S, Hartigan P: Veterinary Microbiology and Microbial Disease. Wiley­Blackwell, West-Sussex, UK. 2011.
  6. Reich M: Der moderne Tierarzt auf dem Land. Dissertation/Habilitation: Universität Zürich, 2012.
  7. van Spijk JN, Schoster A, Wittenbrink MM, Schmitt S: A retrospective analysis of antimicrobial resistance in bacterial pathogens in an equine hospital (2012–2015). Schweiz. Arch. Tierheilkd. 2016: 158(6): 433-442.

Übersichtsarbeit / Review

Übersichtsarbeiten bieten eine ausführliche Zusammenfassung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem bestimmten Thema. Das Format der Übersichtsarbeiten entspricht der Originalarbeiten, doch können Titel entsprechend dem Thema variieren.

Originalarbeit / Original contribution

siehe oben

Fallbericht / Case report

Fallberichte beschreiben mehrere (mindestens 3) neue oder ungewöhnliche klinische oder pathologische Fälle. Fallberichte haben kein experimentelles Format, daher gliedert sich diese Publikationsform wie die Orginalstudien, aber die Titel Material und Methoden, sowie Resultate werden in einem Titel «Fallberichte» zusammengefasst.

Kurzmitteilung / Short communication

Kurzmitteilungen beschreiben wichtige wissenschaftliche Beobachtungen und aktuelle klinische Fälle. Damit eine Publikation von Kurzmitteilungen gerechtfertigt ist, müssen diese bedeutende Neuigkeiten oder aktuelle Informationen für das Fachgebiet Veterinärmedizin enthalten. Die Manuskripte können derzeitige Probleme in der Diagnostik, Behandlung, Seuchenbekämpfung, oder Rechtsfragen aufzeigen und erklären. Die Qualität dieser Manuskripte muss einer Originalstudie entsprechen, basieren jedoch auf einem einzelnen Fall (n=1). Die Einreichung umfasst dieselbe Titelseite wie Originalarbeiten, gefolgt von einer Seite mit der kurzen Zusammenfassung (max 150 Wörtern), und den Schlüsselwörtern. Das Manuskript ist nur in Fallbericht bzw. Kurzmitteilung und Literaturübersicht unterteilt. Die Länge des Manuskriptes darf 1500 Wörter (ohne Zusammenfassung) nicht überschreiten. Maximal können total 3 Tabellen oder Abbildungen beigelegt werden. Die zitierte Literatur ist auf 15 Zitate beschränkt. Kurzmitteilungen unterliegen auch dem Gutachterprozess.

Fall des Monats: Was ist Ihre Diagnose? / Case of the month: What’s your diagnosis

Das Schweizer Archiv für Tierheilkunde akzeptiert auch aufgearbeitete Fälle, die als Wissenstest für die Leser dargestellt werden. Diese Manuskripte umfassen alle veterinärmedizinischen Fachgebiete. Die Titelseite enthält dieselben Informationen wie die Originalarbeit. Auf einer neuen Seite sollte der Fall, das Problem oder die Herausforderung (zB. Vorgeschichte, Diagnostika) nach einem Titel «Was ist Ihre Diagnose» (oder vergleichbar) zusammenfassend dargestellt werden. Nach einem Seitenumbruch folgen nach einem dem Titel «Diskussion» zusätzliche Tests, und die Diagnose mit einer kurzen Erklärung wie diese bestätigt wurde. Tabellen und Abbildung müssen zusätzlich mit dem zugehörigen Abschnitt gekennzeichnet werden. Die Länge des Manuskriptes ist 1000 Wörter und max. 10 Referenzen. Der Fall des Monats dient dazu, den Aufarbeitungsprozess ausführlich darzustellen.

Kommentare / Commentary Letter to the editor

Kommentare können zu allen im SAT publizierten, wissenschaftlichen Artikeln eingereicht werden. Diese müssen aber auch wissenschaftlich ausgearbeitet und begründet sein. Persönliche Meinungen können nicht berücksichtigt werden. Die Länge ist auf 500 Wörter ohne Literatur beschränkt.

Tabellen und Abbildungen

Für die Darstellung von Tabellen konsultieren Sie bitte eine aktuelle Ausgabe des SAT. Tabellen und Abbildungen sind fortlaufend in Arabischen Nummern zu nummerieren und die Legenden auf einem separaten Blatt beizufügen. Zwischen jeder Tabelle sollte ein Seitenumbruch eingefügt werden. Die Formatierung von Titel, Tabelle und Fussnoten sollte auch im doppelten Abstand erfolgen. Alle Tabellen und Abbildungen müssen im Text erwähnt sein (z.B. Tabelle 1). Die Beschriftungen der Tabellen und Abbildungen sollten selbsterklärend sein damit diese ohne das Manuskript verständlich sind. Es sollte vermieden werden, dieselben Daten gleichzeitig grafisch und tabellarisch darzustellen. Abkürzungen in der Tabelle müssen am Ende der Tabelle in einer Fussnote erklärt werden.

Die Beschriftungen zu Tabellen und Abbildungen sollten nach dem Literaturverzeichnis eingefügt werden. Abbildungen sollten von bester Qualität und in der höchsten Auflösung (mind. 320 dpi) eingereicht werden. Obwohl während des Online Einreichungsprozesses für die Abbildungen eine Beschriftung notwendig ist, sollte die Beschriftung auch nach dem Literaturverzeichnis aufgeführt werden. Es können Abbildungen in Farbe ohne Mehrkosten eingereicht werden. Wichtige Punkte in den Abbildungen sollten mit Kleinbuchstaben (a,b, etc.) oder Pfeilen markiert und in der Beschriftung erklärt werden. Fotomikrografien müssen die Vergrösserungen in der Beschriftung und einen Massstab in der Abbildung enthalten.

Videos

Filme können auch eingereicht werden. Diese können jedoch nur online publiziert werden. Die gedruckte Publikation enthält einen Link zu der entsprechenden Webseite.

Urheberrecht

Der Autor bestätigt und garantiert, dass er uneingeschränkt über sämtliche Urheberrechte an seinem Beitrag einschliesslich Abbildungen und Tabellen verfügt und dass der Beitrag keine Rechte Dritter verletzt. Der Autor räumt dem Verlag Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST|SVS) räumlich und mengenmässig unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts das ausschliessliche Recht der Vervielfältigung und Verbreitung bzw. der unkörperlichen Wiedergabe des Beitrags ein.

 
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