Tierschutz

Aufgrund ihrer wissenschaftlichen Kenntnisse und ihrem täglichen Kontakt mit den Tieren sind die Tierärztinnen und Tierärzte wie geschaffen dafür, sich für den Tierschutz zu engagieren.

Ihre Ausbildung gibt ihnen die Möglichkeit, die Bedürfnisse der Tiere zu beurteilen und zu überprüfen, ob die Tiere zufrieden sind. Die Ausbildung erlaubt ihnen zudem einen kritischen Blick auf die Haltungsbedingungen oder die Beschränkungen, unter denen die Tiere zu leiden haben.

In den Statuten der GST, im Artikel 2, ist ganz klar festgehalten: «Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte... verpflichtet sich zum Schutz der Tiere.»

Die <media 2024 - - "TEXT, Standesordnung, Standesordnung.pdf, 54 KB">Standesordnung der GST, welche das Verhalten der Mitglieder regelt, hält ausserdem im Artikel 1 fest: «Es ist Aufgabe des Tierarztes, Krankheiten und Leiden der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen sowie zur Erhaltung und Entwicklung eines gesunden Tierbestandes beizutragen.»

Diese Absichtserklärungen wurden im Dokument «Ethische Grundsätze für den Tierarzt» näher dargelegt; dieses Dokument präzisiert den Standpunkt der GST und die Haltung, welche sie von ihren Mitgliedern in den folgenden Bereichen erwartet:

  • Nutztiere/Haustiere
  • Tierzuchtlehre und Gentechnologie
  • Administration/Schlachthof/Tiertransporte
  • Tierversuche
  • Einsatz von Tieren für sportliche Aktivitäten
  • Zoos, Zirkusse und Haltung von Wildtieren
 
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